Wie saniert man eine Schulfassade in nur 9 Wochen? In Wiener Neustadt hat emasan im Auftrag der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) die Straßenfassade einer Schule erneuert. Gearbeitet werden konnte nur in den Sommerferien, deshalb verteilte sich das Projekt auf zwei Sommer.
Die Herausforderung
Pro Abschnitt standen nur die 9 Wochen der Sommerferien zur Verfügung. Dazu kamen loser Putz und ein teilweise stark beschädigter Untergrund. Eine weitere Besonderheit war der Zupfputz, eine eigene Putztechnik, die an den betroffenen Stellen originalgetreu wiederhergestellt werden musste.
Der Lösungsansatz
Die Arbeiten wurden in zwei Abschnitte geplant, damit jeder innerhalb der Ferien abgeschlossen war. Loser Putz wurde abgeschlagen, der Untergrund verfestigt und die Flächen wurden putzmäßig saniert. Danach erhielt die gesamte Fassade einen neuen Fassaden-Abrieb. Besonders aufwendig war der Zupfputz.
Der Arbeitsprozess
- Abschlagen von losem und lockerem Putz
- Untergrund verfestigen und fehlende Putzbereiche mit passendem Material ergänzen
- Sanierung gegliederter Flächen und Quader
- Anwendung der Zupfputz-Technik
- Erneuerung von Gesimsen und Fenster-Gesimsen
- Endanstrich mit Silikatfarbe (Mineralfarbe auf Wasserglas-Basis)
- Erneuerung des Traufenpflasters (betonierter Bereich entlang der Fassade)
Die Ergebnisse
Die Straßenfassade ist saniert: Die Putzflächen sind instandgesetzt, der Zupfputz wurde wiederhergestellt und der Anstrich mit Silikatfarbe schützt die Fassade langfristig. Auch das Traufenpflaster entlang der Fassade wurde erneuert.
Fazit
Bei mehrjährigen Projekten an Schulen zählt jede Ferienwoche. Die Straßenfassade wurde in zwei Sommern vollständig saniert, Abschnitt für Abschnitt und ohne den Unterricht zu stören.
Mehr zum Angebot finden Sie auf der Seite Fassadensanierung in Wien und Niederösterreich. Ein weiteres Schulprojekt zeigt die Referenz Kanalsanierung in der Ödenburger Straße.


